Black Friday für Amazon-Händler

Black Friday – der Shopping-Rausch aus USA

Der Black Friday ist ein ursprünglich aus den Vereinigten Staaten stammender Brückentag und gilt als Beginn der Weihnachtszeit. Im Laufe der Zeit hat sich der Black Friday zu einem inoffziellen Feiertag und großen Shopping-Event entwickelt. Ähnlich wie am Cyber Monday, dem Singles’ Day oder dem Boxing Day locken jährlich Händler Kunden mit starken Rabatten, Gratisprodukten, kostenlosem Versand und vielem mehr.

Die Umsätze des Black Fridays gelten als Indikator für das Weihnachtsgeschäft, üblicherweise ist der Absatz größer als an allen anderen Tagen im Jahr. Vor allem die großen und bekannten Plattformen, die intensiv den Black Friday in TV, Web und Offline bewerben, profitieren von den kauffreudigen Massen. Grund genug für Händler, sich eingehender mit dem Tag zu befassen sowie Angebote und Kampagnen daraufhin auszurichten.

Wenn Sie als Amazon-Händler die folgenden Tipps beachten, können Sie sich für den Black Friday optimal positionieren.

Lagerbestand nachfüllen

Um am Black Friday nicht Out-of-Stock zu gehen und Umsatzverluste zu risikieren, sollten Sie rechtzeitig vorher Ihren Lagerbestand begutachten und gegebenenfalls nachfüllen. Den Amazon-Bericht zur Lagerbestandsplanung (Inventory Planning) finden Sie im Seller Central unter dem Menüpunkt: Lagerbestand. Falls Sie selber keine oder nur geringe logistische Zusatzkapazitäten haben, sollten Sie lieber Versand durch Amazon (FBA) nutzen.

Listings überprüfen

Überprüfen Sie die Produktdetailseiten Ihrer wichtigsten Produkte. Detaillierte Anhaltspunkte darüber, welche Ihrer Artikel vermutlich am Black Friday am besten verkauft werden, liefern Ihnen die Vorjahreszahlen aus dem Amazon Seller Central. Orientieren Sie sich bei der Analyse vor allem an den Sitzungen, Abverkaufsraten und Bestellungen. Achten Sie bei der Prüfung Ihrer Angebote vor allem auf die Aktualität Ihrer Keywords, Produkttitel, Bullet Points und Produktbeschreibungen. Werfen Sie jedoch auch einen Blick auf Ihren Bewertungsdurchschnitt, Bewertungsanzahl und möglicherweise offene Kundenfragen, die Sie noch nicht beantwortet haben.

Kampagnen justieren

Am Black Friday kommen größere Nutzerzahlen mit einer höheren Kaufwahrscheinlichkeit auf Amazon. Es empfiehlt sich als Daumenregel, am Black Friday die Budgets und Klickgebote profitabler generischer Keywords und fremder Markenkeywords um 20% zu erhöhen. Sie können auch eine Sponsored Brands-Kampagne als Black Friday-Special anlegen und besonders rabattierte Produkte darin verlinken.

Rabatte und Blitzangebote hinterlegen

Stellen Sie für Ihre wichtigsten Produkte für den Black Friday kostenlosen Versand oder einen Preisnachlass ein. Auch interessant für Kunden sind Bundles, mit denen Sie Gratisprodukte zu den Bestellungen beigeben können. Geeignete Artikel mit guten Bewertungen, großem Lagerbestand und hoher Nachfrage, können auch als Blitzangebote qualifiziert sein und beworben werden. Amazon platziert die Artikel nach erfolgreicher Schaltung dann äußerst prominent auf der Angebotsseite.

Coupons erstellen

Mit Black Friday-Coupons können Sie vor allem externe Kanäle, wie Social Media, Gutscheinportale und Print bespielen. Wählen Sie einen attraktiven Rabatt und Gutscheincode und los geht es!

Von |November 27th, 2019|Allgemein|Kommentare deaktiviert für Black Friday für Amazon-Händler